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Ma├čnahmenpaket

Der Einbau einer thermischen Solaranlage war nur eine von mehreren Ma├čnahmen, die in den letzten Jahren durchgef├╝hrt wurden. Diese Ma├čnahmen werden im Folgenden kurz beschrieben.

Zustand vor Beginn der Sanierungsarbeiten ab 1998

Das Haus wurde 1951 mit ca. 145 m┬▓ Wohnfl├Ąche auf zwei Ebenen gebaut. Es wurde grunds├Ątzlich als Zweifamilienhaus ausgelegt, wird aber von uns alleine genutzt.

Als wir das Haus 1998 ├╝bernommen haben, wurde pro Jahr f├╝r Heizung und Warmwasserbereitung ca. 3.500 Liter Heiz├Âl verbraucht. Allerdings damals noch keine Kinder im Haus, lediglich wir und die im Sommer 2000 verstorbene Gro├čmutter meiner Gattin. Nach und nach haben wir zuerst alle Strom- und wasserf├╝hrenden Elemente im ersten Stock getauscht, Bad saniert, B├Âden auf Trockenestrich umgestellt. Hier waren noch Schlackedecken verbaut.

Als erste gro├če Sanierungsma├čnahme wurde im Jahr 2000 das Dach angegriffen. Hier war es ein Schieferdach direkt auf Teerpappe genagelt. Sa├č man abends auf der Couch, mu├čte man dies in unseren harten Wintern mit Schal tun. Es zog! Die 12 cm starke PU-Schaum Aufsparrend├Ąmmung und die guten Walther-Tonziegel haben aber bereits sehr gut zu einem angenehmen Wohnklima im ersten Winter beigetragen. ├ľlverbrauch 2.800 Liter. Gleichzeitig wurde der Balkon mit 9 x 2,20 m angesetzt und auch auf der Ostseite das Dach um einen halben Meter herausgezogen. Weil auch gerade das Ger├╝st am Haus stand, nutzten wir dies, um die Fassade mit einem Wasserabweisenden Anstrich zu versehen.

Im Fr├╝hjahr 2002 wurde das Haus um einen Kachelofen in Kombinationsform erg├Ąnzt. Dies hei├čt, dass wir im Erdgescho├č einen ummauerten eisernen Ofeneinsatz haben. Hier kann man mit wenig Aufwand das Holz aus dem Keller einsch├╝ren und braucht den Schmutz nicht bis in den ersten Stock tragen. Und: man wird ja auch nicht j├╝nger :-).

Das Rauchgas wird durch einen Edelstahlkamin durch die feuergesch├╝tzte Decke in den dort befindlichen Grundofen geleitet. Dieser speichert das bis zu 700┬░C hei├če Rauchgas in Schamottplatten, welche die W├Ąrme kontinuierlich an die Kacheln und dann in den Raum abgeben. Bei -10┬░C Au├čentemperatur reicht einmal Einheizen f├╝r ca. 20 Stunden angenehme Wohnw├Ąrme im ersten Stock. Das Erdgescho├č ist gut ├╝berschlagen.

Im Sommer 2002 sind die "alten" Kunststofffenster aus den anf├Ąnglichen 80er Jahren ausgetauscht worden. Nun haben wir Holz-Alufenster der Firma Internorm. Der U-Wert betr├Ągt 0,7!! ├ľlverbrauch in der Saison vom 17.2.03 - 18.2.05: 1.500 Liter Heiz├Âl pro Jahr! Die Rechnungsbelege finden Sie hier. Witzigerweise haben wir wirklich am fast selben Tag im Februar 03 getankt und auch wieder im Februar 05. Dabei darf man nicht vergessen, unsere Familie hat sich um ein Kind vergr├Â├čert.

Ma├čnahmen an der Heizung

Die Heizung ist eine ├ľlheizung, Viessmann Vitola-biferral, Niedertemperaturkessel mit 70 Litern Inhalt und 17 kW. Der Heizkreis wurde ohne Mischer direkt aus dem Kessel versorgt. Auch war kein Raumthermostat vorhanden, sodass der Einfluss des Kachelofens berechnet wurde. Bei Minusgraden im Winter lief der Kessel sehr h├Ąufig, ├Ąhnlich wie bei der Anlage R├Âdermark.

Mit dem Einbau der Solaranlage wurde die Warmwasserversorgung, wie bei BUSO ├╝blich, auf eine "Frischwasserstation" mit W├Ąrmetauscher umgestellt, wodurch niedrige WW-Temperaturen ohne Verkeimungsgefahr m├Âglich sind. Hier spart man sich bereits die w├Âchentlichen Aufheizungen auf ├╝ber 70┬░C des Puffers (150 l).

Der neue Speicher ist 800 Liter gro├č. Der alte Warmwasserspeicher mit 150l wurde in das System mit eingebunden und dient nun als Puffer. Somit stehen uns 950 l Puffer zur Verf├╝gung. F├╝r 23 m┬▓ Kollektoren ist dies laut BUSO an der Grenze. Ich habe so das Gef├╝hl, es k├Ânnten im Winter sogar noch ein paar Kollektoren mehr sein.

Der Heizkreis wird jetzt aus dem Speicher versorgt und hat einen Mischer erhalten. Die Heizkreisvorlaufmischung wird ├╝ber ein Raumthermostat mit der Au├čentemperatur abgeglichen im Verh├Ąltnis 60 : 40. Die Viessmann-Trimatic-Steuerung des ├ľlbrenners wurde ├╝bergangen, der Brenner wird von der BUSO-Steuerung (UVR1611) gesteuert, wodurch das Gesamtsystem einfacher optimiert werden kann. Die Mindestlaufzeit des Brenners wurde auf 15 Minuten eingestellt, wodurch ein ineffizientes Takten vermieden wird.

Ein Bootloader zeichnet st├Ąndig alle Messwerte und Zust├Ąnde der Anlage auf. Erst damit wurden weitere Optimierungen m├Âglich.

Einsparungen

Ziel ist ein ├ľlverbrauch von ca. 1000 Litern im Jahr.

Was tats├Ąchlich eingespart wurde, erfahren Sie und ich hier im Fr├╝hjahr 2006.